Ein optimales Zusammenspiel der Fachdisziplinen hat die Therapieerfolge bei urologischen Tumoren, aber auch die posttherapeutische Lebensqualität unserer Pateinten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Bei urologischen Tumorentitäten kommen neben operativen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Verfahren auch Chemotherapie, antihormonelle Therapie und Immuntherapie zum Einsatz. Neue technologische Entwicklungen wie die adaptive Strahlentherapie oder die Radioligandentherapie haben Einzug in die klinische Routine gehalten, aber auch die Rolle der Active Surveillance wurde in der letzten Leitlinienaktualisierung gestärkt.
Vor diesem Hintergrund laden die Kliniken für Strahlentherapie, Urologie und Nuklearmedizin zu einem interdisziplinären Symposium ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Urologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Hausärzte. Im Fokus stehen aktuelle Leitlinien, neue Entwicklungen und praxisnahe Therapiekonzepte bei urologischen Tumoren.
Der Schwerpunkt soll in diesem Jahr auf der Therapie des Prostatakarzinoms liegen. Daneben werden wir Ihnen aber auch ein Update zu Tumoren der Blase und Niere geben.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden, kollegialen Austausch.
gez.
Prof. Dr. med. Markus Hecht
Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Prof. Dr. med. Samer Ezziddin M.Sc.
Direktor der Klinik für Nuklearmedizin
Prof. Dr. med. Steffen Rausch
Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie
