Zemlin ist seit 2016 Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am UKS. Ein Jahr nach seinem Start in Homburg hatte er bereits die Aufgaben des stellvertretenden Ärztlichen Direktors übernommen. Nun wird er das Universitätsklinikum kommissarisch als Vorstandsvorsitzender führen, gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Bettina Rottke, Pflegedirektor Serhat Sari und Dekan Prof. Dr. Matthias Hannig.
„Prof. Dr. Michael Zemlin hat in den vergangenen Jahren eng mit dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern des Vorstandes zusammengearbeitet, er kennt das UKS bestens, ist mit den Aufgaben des Amtes vertraut und wird die Ziele, die wir uns gemeinsam gesetzt haben, engagiert verfolgen – insbesondere mit Blick auf die fortschreitenden Planungen für ein neues, modernes Zentralklinikum“, erklärt Staatssekretär David Lindemann, Aufsichtsratsvorsitzender des UKS und Chef der Staatskanzlei im Saarland. „Ich danke ihm für seine Bereitschaft, dieses Amt kommissarisch und auf Zeit zu übernehmen, und wünsche ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand für die in 2026 anstehenden Aufgaben.“
„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Es ist eine wunderbare Aufgabe, unser Universitätsklinikum, das mir in den vergangenen neun Jahren sehr ans Herz gewachsen ist, weiter voranzubringen – in enger Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsmitgliedern, mit den Direktorinnen und Direktoren der Kliniken und Institute, mit den Führungskräften in den Dezernaten und Abteilungen und vor allem mit den über 6300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Prof. Dr. Michael Zemlin. „Mir ist es wichtig, dass dieses Kommissariat keine Zeit des Wartens oder gar des Stillstandes wird. Ich verstehe es als Auftrag, proaktiv und mit Nachdruck die wichtigen Ziele zu verfolgen.“ Dabei verweist Zemlin unter anderem auf die Ausarbeitung des Betriebs-, Organisations- und Logistikkonzeptes für das geplante Zentralklinikum, die in 2026 abgeschlossen werden soll.
