„Wir warten weder ab, noch bleiben wir stehen. Vielmehr treiben wir die Projekte, die wir begonnen haben, mit Hochdruck weiter voran.“ Mit diesen Worten gab der neue, kommissarische Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKS, Prof. Dr. Michael Zemlin, direkt zu Beginn seiner Ansprache beim gestrigen Neujahrsempfang den Takt für das neue Jahr vor.
Zuvor hatte sich Zemlin ausdrücklich bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedankt. Der Vorsitzende des höchsten UKS-Gremiums, Staatssekretär David Lindemann, hatte den Empfang eröffnet und anschließend das Wort an Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung übergeben, der ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates ist. Beide hoben in ihren Reden die Vernetzung und Bedeutung des UKS im saarländischen Gesundheitswesen hervor und bekräftigten die im vergangenen Jahr bekannt gemachten Pläne für ein neu zu bauendes Zentralklinikum auf dem Campus in Homburg.
In 2025 konnten wichtige Etappenziele auf dem Weg dorthin erreicht werden. Beispielsweise wurde das erforderliche Baurecht rund um den alten Hubschrauberbodenlandeplatz geschaffen. Auf dieser Basis ist nun die Ausarbeitung des Betriebs-, Organisations- und Logistikkonzeptes gestartet. Im Januar haben die mit der Konzeption beauftragten Dienstleister HWP und white in zahlreichen Kliniken, Instituten, Wirtschaftsgebäuden und Infrastrukturbereichen die bestehenden Räumlichkeiten besichtigt und erste Gespräche mit Verantwortlichen geführt, um das jeweilige Leistungsspektrum, die Organisationsstruktur, die bisherige räumliche Konfiguration und auch Schnittstellen mit anderen Einheiten zu erfassen. Nach den Über- und Ausarbeitungsphasen soll im Herbst 2026 eine Masterplanung (Strukturplanung) für das neue Zentralklinikum und eine Raumbedarfsplanung für den 1. Bauabschnitt vorliegen. Die im Detail vorgestellten Arbeitsschritte wurden von den 300 Gästen des Empfangs interessiert aufgenommen und anschließend rege diskutiert.






















