Um 1:36 Uhr am Neujahrstag machte Josie den Auftakt für 2024. Sie ist das erste Kind, das in diesem Jahr am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg geboren wurde. Mit 4.050 g Gewicht und einer Körperlänge von 51 cm kam Josie auf die Welt, sie und ihre Mutter Candis sind wohlauf. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin freut sich zusammen mit der US-amerikanischen Familie Hamilton über die Geburt.
„Hello, Josie!“ hieß es in den frühen Morgenstunden des noch ganz neuen Jahres am UKS. Als drittes Kind von Candis und Matt Hamilton kam die kleine Dame im Kreißsaal des Homburger Universitätsklinikums zur Welt. Die Familie stammt aus den Vereinigten Staaten und lebt seit sechs Jahren in Ramstein. Es war die erste Geburt für die Familie in Deutschland, Josies ältere Geschwister – ihre Schwester Grace und ihr Bruder Emmett – sind in den Vereinigten Staaten geboren. Für die Geburt von Josie hatten sich die Hamiltons ganz bewusst das UKS ausgesucht. Denn der Familie war es wichtig, dass bei der Geburt ihrer Tochter alle Fachdisziplinen vor Ort sind, um sowohl Kind als auch Mutter eine bestmögliche Versorgung bieten zu können. Aber auch das Menschliche am UKS sei vorbildlich gewesen und besonders von der betreuenden Hebamme sprachen die Hamiltons in den höchsten Tönen. Alle seien sehr nett und freundlich gewesen, man habe sich am UKS sehr sicher und wohl gefühlt. Und auch sprachlich habe man sich ohne Probleme auf Englisch verständigen können.
Das Team der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin (Direktor: Prof. Dr. Erich-Franz Solomayer) weiß, wie wichtig sowohl die fachliche Kompetenz als auch die familiäre Atmosphäre für die Familien sind. Für das vergangene Jahr verzeichnet die Klinik insgesamt 1.469 Geburten, davon 48 Zwillingsgeburten. Doch auch für das extrem routinierte Team ist jede Geburt letztendlich etwas Besonderes, gerade wenn es die erste in einem neuen Jahr ist. „Wir freuen uns an solchen Tagen immer doppelt, einmal nach der Geburt an sich und dann wieder, wenn wir kurz darauf mit der Familie für ein Erinnerungsfoto zusammenkommen“, sagt der Stellvertretende Klinikdirektor Dr. Bashar Haj Hamoud. „In unserer Geburtshilfe haben wir sehr engagierte Kolleginnen und Kollegen, die auch in stressigen Situationen immer das Wohl der Kinder und Mütter im Blick behalten. Und bei solchen Anlässen wie heute können wir dann auch einmal kurz innehalten und uns am Glück der Familien erfreuen.“
Hintergrundinformationen zur Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin:
Die familienorientierte und sanfte Geburtshilfe, mit maximaler Sicherheit für Mutter und Kind, ist ein Schwerpunkt der Klinik. Seit vielen Jahren spielt die Universitäts-Frauenklinik eine richtungsweisende Rolle in der Perinatologie (Perinatalzentrum Level 1). Die Klinik bietet personell wie strukturell – in engster Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie – die optimalen Voraussetzungen, Frauen mit Früh- und Risikogeburten sowie deren Neugeborene rundum sicher zu versorgen. Während der Schwangerschaft werden Risikopatientinnen durch das Perinatalzentrum (DEGUM III Kursleiter) umfassend betreut (z.B. durch Dopplersonographie, Fruchtwasseruntersuchungen, intrauterine Bluttransfusionen).
Im Kinderwunschzentrum werden Paare mit unerfülltem Kinderwunsch behandelt. Im Rahmen der Diagnostik und Therapie werden bevorzugt minimalinvasive Untersuchungs- oder Operationstechniken eingesetzt. Dabei arbeitet die Klinik eng mit anderen Kliniken oder Instituten des UKS wie Urologie, Humangenetik und Psychosomatik zusammen. So kann eine individuelle und umfassende Behandlung angeboten werden.
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