Nach dem Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg absolvierte Rausch seine Facharztausbildung für Urologie am Klinikum Fulda. Anschließend wechselte er an das UK Tübingen, an dem er zuletzt als stellvertretender Klinikdirektor, Leiter der Klinischen Studienzentrale sowie Koordinator der uroonkologischen Zentren des Comprehensive Cancer Center tätig war. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der operativen und medikamentösen Uroonkologie, der robotisch-assistierten Chirurgie sowie der rekonstruktiven Urologie. Wissenschaftlich beschäftigt er sich insbesondere mit der Entwicklung und Durchführung innovativer klinischer Studien sowie der personalisierten Krebsmedizin.
„Die Berufung an das UKS ist für mich eine große Ehre und zugleich eine besondere Verantwortung. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren das große Entwicklungspotenzial des Standorts und die Möglichkeit, gemeinsam mit Prof. Stefan Siemer und dem gesamten Team die Urologie am UKS als leistungsstarkes universitäres Zentrum mit überregionaler Strahlkraft für das Saarland und die Großregion weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten eine Medizin auf höchstem Niveau anzubieten – von innovativer Diagnostik über robotisch-assistierte und rekonstruktive Chirurgie bis hin zu individualisierten medikamentösen Therapien und klinischen Studien. Ein besonderes Anliegen ist mir die enge und vertrauensvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des UKS sowie mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und kooperierenden Krankenhäusern der Region. Nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen einer zunehmend komplexen Medizin erfolgreich bewältigen“, sagt Prof. Rausch.
