Infoveranstaltung des UKS-Tumorzentrums: Krebserkrankungen von Darm, Speiseröhre, Leber und Bauchspeicheldrüse

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) setzt seine Informationsreihe fort. Am Donnerstag, 26. März 2026, informieren Expertinnen und Experten von 17 bis 19 Uhr über Darm-, Speiseröhren-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Veranstaltung findet im Seminarraum 1 des Zentralen Hörsaalgebäudes (Geb. 35) auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl vor Ort als auch online möglich. Der onkologische Patientenkongress wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen von Darm, Speiseröhre, Leber und Bauspeicheldrüse finden Hilfe im Viszeralonkologischen Zentrum am UKS. Es ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und darin bündelt sich die interdisziplinäre Expertise in der Diagnostik und Behandlung der genannten Tumorerkrankungen. In Homburg erhalten Erkrankte ein individualisiertes und patientenorientiertes Behandlungskonzept auf höchstem klinischen und wissenschaftlichen Niveau. Die Versorgung soll stets bestmöglich, qualitativ hochwertig sowie interdisziplinär sein. Eine Schlüsselrolle bei den Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt bzw. im Bauchraum spielt die Viszeralchirurgie, die schwerpunktmäßig operative Eingriffe in diesem Bereich des Körpers durchführt. Da die Operationen bei diesen Erkrankungen oft sehr komplex sind, profitieren die Patientinnen und Patienten am UKS von der Erfahrung der Chirurginnen und Chirurgen. Neben einer hervorragenden Therapie umfasst die Versorgung am Universitätsklinikum ebenso eine optimale psychoonkologische Betreuung, bei Bedarf kann ebenfalls die palliativmedizinische Versorgung einbezogen werden.

Bei der Informationsveranstaltung am 26. März wird es fünf Vorträge geben:

  • Darm: Behandlungsmöglichkeiten des erblichen Darmkrebs / Dr. Antje Schulz, Oberärztin UKS-Allgemeinchirurgie

  • Ösophagus: Chronischer unbehandelter Reflux – ein Risiko für Speiseröhrenkrebs? / Dr. Sebastian Holländer, Geschäftsführender Oberarzt UKS-Allgemeinchirurgie

  • Leber: Befund in der Leber – was nun? / Dr. Gereon Gäbelein, Leitender Oberarzt UKS-Allgemeinchirurgie

  • Pankreas: Operationstechniken bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse / Prof. Dr. Matthias Glanemann, Direktor UKS-Allgemeinchirurgie

  • Fragerunde & Gespräch mit dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. / Vanessa-Nina Roth-Weiss


Bei der Veranstaltung wird großer Wert auf den Austausch gelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können davor, währenddessen und danach ihre Fragen stellen.

Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, ist das Angebot im Hybrid-Format angelegt. Man kann sich mit sämtlichen internetfähigen Geräten virtuell in die Veranstaltung einwählen. Für die Online-Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung an die E-Mail-Adresse uts☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜uks☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜eu notwendig. Der Einwahl-Link wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Allgemeine Informationen zum UTS und der Veranstaltungsreihe
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen (UTS) ist der Zusammenschluss von 13 Organkrebszentren sowie einer Reihe von weiteren interdisziplinären Einrichtungen am Universitätsklinikum des Saarlandes. Das UTS ist seit 2021 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Krebserkrankungen werden entsprechend den Leitlinien interdisziplinär und in hochspezialisierten Abteilungen behandelt. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Spezialambulanzen zur Therapie aller onkologischen Erkrankungen angeboten. Die Behandlungsqualität im UTS wird stetig weiterentwickelt. Ebenso ist die kontinuierliche Stärkung der Patientensicherheit eine zentrale Aufgabe des Universitätsmedizinischen Zentrums für Tumorerkrankungen.

Die Informationsveranstaltungen des UTS richten sich an Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten. Gesundheitsbewusste, die beispielsweise ihr Krebsrisiko senken oder sich über Vorsorgeuntersuchungen informieren möchten, finden interessante Vorträge zur Prävention im Programm. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche Themen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen mit Fokus auf Vorsorge, Früherkennung, moderne Therapien und Unterstützungsangebote insbesondere in Kooperation mit den regionalen Selbsthilfegruppen.
Weitere Infos: www.uks.eu/uts 

Über die Deutsche Krebshilfe
Die Deutsche Krebshilfe wurde vor nunmehr 50 Jahren – am 25. September 1974 – von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.
Weitere Infos: www.krebshilfe.de

Kontakt
UTS – Universitätsmedizinisches Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes
Universitätsklinikum des Saarlandes
Gebäude 24
Kirrberger Straße 100
66421 Homburg
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