Fortsetzung nach Sommerpause: Infoveranstaltung des UKS-Tumorzentrums zu Kopf-Hals-Tumoren mit HNO-Experten

Donnerstag, 21. August, von 18 bis 19 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (Geb. 35, Seminarraum 1)

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) setzt die Informationsreihe zu Krebserkrankungen nach der Sommerpause fort. Am Donnerstag, 21. August, sind Kopf-Hals-Tumore der Schwerpunkt. Die Infoveranstaltung findet von 18 bis 19 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (Geb. 35, Seminarraum 1) auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg statt. Experten der HNO-Klinik sprechen über die Veränderungen nach einer Tumoroperation, erklären moderne OP- und Therapieverfahren und beleuchten die Vorteile von begleitenden Maßnahmen wie Logopädie, Physiotherapie oder Ernährungsberatung. Auch die Saarländische Krebsgesellschaft beteiligt sich mit einem Vortrag und einem Informationsstand an der Informationsveranstaltung.
Die Vorträge im Rahmen der Informationsreihe des UTS richten sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Eine Übersicht mit allen Terminen der Veranstaltungsreihe des UTS findet sich im Jahresprogramm. Die Teilnahme ist kostenlos und kann vor Ort oder online stattfinden.

Das Kopf-Hals-Tumorzentrum des UKS ist Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten Krebserkrankungen im Bereich des Halses und Kopfes wie beispielsweise Tumoren im Rachen, im Kehlkopf oder in der Mund- bzw. Nasenhöhle. Diese gehören zu den zehnthäufigsten Krebserkrankungen des Menschen und haben in der Regel einen großen Einfluss auf die wichtigen Funktionen wie Sprechen, Kauen und Schlucken, sie beeinflussen zudem sehr oft und stark das äußere Erscheinungsbild. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum legt einen Schwerpunkt auf die frühe Diagnose dieser Tumoren. Die individuelle und auf die Patientinnen und Patienten passende Therapie ist von ebenso hoher Wichtigkeit. Im Austausch mit anderen Fachdisziplinen wird am UKS eine bestmögliche Behandlung auf höchstem Niveau und nach neuesten Standards angeboten. Ziel ist es, so wirkungsvoll wie möglich gegen die bösartige Erkrankung vorzugehen und dabei Nebenwirkungen gering und die Lebensqualität hoch zu halten. Über eine Teilnahme an Studien stehen Betroffenen oftmals weitergehende Therapie-Optionen zur Verfügung. Auch nach der Erkrankung ist das Kopf-Hals-Tumorzentrum am UKS eine wichtige Anlaufstelle. Durch das Nachsorge-Angebot können neu- oder wiederauftretende Probleme rasch und effektiv erkannt und behandelt werden.

Am 21. August sprechen die beiden Experten der HNO-Klinik des UKS Prof. Dr. Alessandro Bozzato (Stv. Direktor) und Dr. Moritz Knebel (Assistenzarzt) über postoperative Veränderungen nach Tumoroperationen. Sie werden einerseits aufzeigen, dass moderne OP-Verfahren wie beispielsweise die Laser-Chirurgie und andere Therapieverfahren die Ergebnisse einer Behandlung verbessern und schonender sind. Zudem wird es um unterstützende Maßnahmen gehen, so unter anderem um Logopädie, Ernährungsberatung, Psychoonkologie und Physiotherapie. Den HNO-Experten ist es ein großes Anliegen, Betroffene aufzuklären und ihnen somit Angst zu nehmen. Mit ihrem Vortrag möchten sie zudem Präventionsarbeit leisten und allgemein über Kopf-Hals-Tumore informieren. Den Teilnehmenden werden alle Fragen zu Erkrankungen, Diagnose, Therapie und der Arbeit des Zentrums beantwortet.

Die Informationsveranstaltung wird ebenfalls von der Saarländischen Krebsgesellschaft e.V. unterstützt. Mitarbeitende der Gesellschaft informieren einerseits von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr an einem Informationsstand im Foyer des Hörsaalgebäudes. Zudem wird es zum Abschluss der Vortragsveranstaltung einen Beitrag geben, in dem Melanie Kratz die Beratungsangebote, Kurse und Veranstaltungen der Gesellschaft für Krebserkrankte und Angehörige erläutert.


Allgemeine Informationen zur Veranstaltungsreihe
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen legt bei den Informationsveranstaltungen großen Wert auf den Austausch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können davor, währenddessen und danach ihre Fragen stellen. Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, ist die Veranstaltungsreihe im Hybrid-Format angelegt. Man muss nicht zwingend auf dem Campus teilnehmen, sondern kann sich ebenso mit sämtlichen internetfähigen Geräten virtuell in die Veranstaltung einwählen. Für die Online-Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung an die E-Mail-Adresse uts☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜uks☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜eu notwendig. Der Einwahl-Link wird nach der Anmeldung zugeschickt.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten. Gesundheitsbewusste, die beispielsweise ihr Krebsrisiko senken oder sich über Vorsorgeuntersuchungen informieren möchten, finden interessante Vorträge zur Prävention im Programm. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche Themen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen mit Fokus auf Vorsorge, Früherkennung, moderne Therapien und Unterstützungsangebote insbesondere in Kooperation mit den regionalen Selbsthilfegruppen.

Kontakt
UTS – Universitätsmedizinisches Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes
Universitätsklinikum des Saarlandes
Gebäude 24
Kirrberger Straße 100
66421 Homburg
Tel. 0 68 41 / 16 - 2 74 33
Fax 0 68 41 / 16 - 2 74 96
E-Mail uts@uks.eu
www.uks.eu/uts