Einblicke in die Arthroskopie am UKS

Schülergruppe im Simulationshospital

Von der Theorie direkt in die Praxis: 30 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des Saar-Pfalz-Gymnasiums waren zu Gast im Simulationshospital des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOUKS).

Im Biologieunterricht beschäftigen sich die Schüler aktuell mit der Anatomie des menschlichen Körpers, im ZOUKS konnten sie ihr Wissen vertiefen und hautnah erleben, wie moderne Schlüsselloch-Chirurgie (Arthroskopie) funktioniert. An hochmodernen Simulatoren erhielten sie dreidimensionale Einblicke in Gelenkstrukturen und lernten, wie heute selbst komplexe Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt werden.

Im Bereich der Hüftarthroskopie nimmt das UKS deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Entsprechend groß und fundiert ist die Erfahrung und Expertise der Fachärztinnen und -ärzte, die sie regelmäßig bei Trainings an den Simulatoren an angehende Mediziner weitergeben.

„Ich finde es wichtig, dass Kinder und Jugendliche schon frühzeitig verstehen, wie der menschliche Körper funktioniert. Wie Gelenke aufgebaut sind und welche Aufgaben Strukturen wie Kreuzbänder oder Menisken haben, ist oft schwer vorstellbar. Wenn man – wie hier an unseren Simulatoren – dreidimensional in ein Gelenk eintauchen kann, entsteht ein ganz anderes, viel plastischeres Verständnis. Gleichzeitig können wir moderne OP-Verfahren vermitteln und vielleicht sogar Interesse am chirurgischen Beruf wecken,“ so Prof. Dr. Stefan Landgraeber, Klinikdirektor der Orthopädie am UKS.

Prof. Landgraeber erklärt den Simulator.
Eine Physiotherapeutin veranschaulicht die Anatomie des menschlichen Körpers