Das Palliativzentrum soll ein Ort der Zuwendung, der professionellen Begleitung und der Entlastung für Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen werden – und ebenso ein Ort des Rückhalts für deren Familien. In den Grundstein wurden Bilder integriert, die von Kindern aus den nahegelegenen AWO-Kindergärten gemalt worden waren – mit guten Wünschen für die zukünftigen Gäste des Hauses.
"Das Palliativzentrum Schmetterling ist ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und Zusammenhalt im Saarland. Es entlastet Familien und ermöglicht Betroffenen ein würdiges Leben bis zuletzt. Besonders beeindruckt mich das enorme ehrenamtliche Engagement, das dieses Zentrum trägt. Ohne die vielen Menschen, die Zeit, Kraft und Herzblut investieren, wäre dieses Projekt nicht denkbar“, sagte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.
Die Nähe zur Universitätsmedizin ermöglicht eine enge Verzahnung von pflegerischer, medizinischer und psychosozialer Expertise. Die Eröffnung ist für Ende 2027 geplant. Die Bausumme beträgt knapp 13 Mio. Euro; Bauherr und Betreiber des Palliativzentrums ist die Siebenpfeiffer Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH, deren Gesellschafter der Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin e. V. und die AWO Saar sind.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch die Fackel des Kinder-Lebenslaufs des Bundesverbands Kinderhospiz überreicht und anschließend weitergegeben. Sie wandert durch ganz Deutschland und steht für Solidarität, Aufmerksamkeit und die gemeinsame Verantwortung für schwerstkranke Kinder und ihre Familien. Ihre Station in Homburg macht sichtbar, dass das Palliativzentrum Schmetterling Teil eines bundesweiten Netzwerks der Unterstützung und Menschlichkeit ist.



