Advanced Theranostics Center of Excellence

Zertifikat

Die Klinik für Nuklearmedizin am UKS erreicht die höchste Stufe der Zertifizierung für etablierte und innovative Radionuklidtherapien und Theranostik (EARL Advanced Theranostics Center of Excellence Certificate).

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) hat von der European Association of Nuclear Medicine (EANM Research Ltd.) das EARL Theranostics Advanced Certificate Level 2 erhalte. Diese höchste Stufe der EARL-Zertifizierung bestätigt die umfassende Erfüllung aller erweiterten Qualitäts- und Standardisierungsvorgaben und unterstreicht die exponierte Stellung der Klinik im internationalen Ranking als eines der größten Behandlungszentren weltweit. 

Die Auszeichnung steht für sämtliche diagnostische und therapeutische Prozesse von der molekularen Bildgebung über die quantitative Dosimetrie bis hin zur Radioligandentherapie unter besonderer Berücksichtigung der Patientensicherheit und Behandlungspräzision und Vergleichbarkeit klinischer und wissenschaftlicher Daten. 

Schwerpunkt: Personalisierte Radioligandentherapie 

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik liegt auf dem Gebiet der Individualisierung von Radioligandentherapien zur Erfolgsoptimierung (Stichwort Personalisierte Therapie), auch unter Einsatz hoch innovativer Tracer wie Alpha- und Auger–Emittern, die individuell an die molekularen Eigenschaften eines Tumors angepasst werden. 

„Die Verleihung des EARL Theranostics Advanced Certificate – Level 2 bestätigt unsere stetigen Bemühungen, die Qualität in einem hochinnovativen Versorgungssektor auf international herausragendem Niveau zu halten“, erklärt Prof. Dr. Samer Ezziddin, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am UKS

Stärkung von Forschung und internationaler Vernetzung 

Die EARL-Zertifizierung schafft einheitliche Voraussetzungen für multizentrische Forschungsprojekte und internationale Studienkonsortien. Die Homburger Klinik ist hier mit klinischen und translationalen Projekten im Bereich Prostatakarzinom und NET Theranostika und Entwicklung neuer Radioliganden vertreten. Die standardisierten Abläufe ermöglichen eine verbesserte Vergleichbarkeit von Forschungsergebnissen und beschleunigen die Überführung innovativer Therapieansätze in die klinische Anwendung.